Pressestimmen

  • Ihrem runden, schönen Mezzosopran gelingt ein anrührendes und erschütterndes Portrait der zwischen Liebe und Pflicht hin-und hergerissenen Charlotte. So wird ihr herzzerreißendes „Va, laisse couler mes larmes“ (die „Tränenarie“) im dritten Akt zu einem der Höhepunkte der Oper.

    von J. Gahre 21.1.2017 aus Das Opernglas 3/2017
  • Anne Schuldt begeistert vor allem durch ihre intelligente Stimmführung und emotionale Interpretation der Rolle der Waltraute. Wie sie innig und voller Verzweiflung versucht, Brünnhilde zu überreden, ihr den Ring zu geben, um den Untergang Walhalls zu vermeiden, das geht unter die Haut. Ihre teils lyrische, teils dramatische Waltrauten-Erzählung ist ein weiterer Höhepunkt des Abends.

    Götterdämmerung, Andreas H. Hölscher in O-Ton, 02.12.2018
  • Ein musikalischer und szenischer Glanzpunkt ist die Szene zwischen Brünnhilde und Waltraute. … Schuldt begeistert durch einen satten Mezzosopran und hervorragende Textverständlichkeit.

    Götterdämmerung, OMM (Online Musik Magazin) vom 23.04.2019 von Thomas Molke
  • In der Tat ist es ein Hochgenuss, der Rostocker Mezzosopranistin zu lauschen. In vollendeter Technik
    und mit völliger Hingabe taucht sie in die Liebesleiden Schuberts und die des Mahlerschen Fahrenden Gesellen ein –
    sie singt nicht nur mit der Stimme, sie singt auch mit dem Herzen.
    Man mag kaum glauben, was für eine gewaltige Stimme aus dieser grazilen Person kommt, die wild expressive Zerissenheit
    und dramatische Tiefe  ebenso plastisch werden läßt wie zarte Sehnsucht.

    Märkische Allgemeine vom 27.9.2011 von Regine Buddeke
  • Anne Schuldt befreite die Fricka mit vorbildlicher Diktion und klangvollem Mezzo von jeglichem Gekeife. Expressiv und sehr nobel, groß auch in der Erscheinung.

    Tiroler Tageszeitung vom 16.3.2009 von Ursula Strohal
  • …. wie die Mutter-Sohn-Beziehung, die das emotionale Zentrum der Oper bildet. Und gerade in Braunschweig könnte die Oper auch Fidès heißen, denn Anne Schuldt singt die Mutter des Propheten mit traumhaft schönem, hochkultiviertem Mezzo einfach fantastisch.

    Online Music Magazine vom 22.10.2014